Juliusspital Münnerstadt
Eine Einrichtung der Carl von Heß Sozialstiftung Hammelburg

150. Erzählcafé mit Spendenübergabe

d8a4efc6 f113 4a07 82d0 2adec08a804a15.10.26 | Von Oktober bis März findet immer am ersten Mittwoch im Monat das beliebte „Mürschter Erzählcafé“ in unserem Juliusspital Betreutes Wohnen Haus St. Michael statt. Am 07.10. feierten wir die 150. Ausgabe.

 

 

 

 

Die Veranstaltung wurde 1998 von einem kleinen Kreis Ehrenamtlicher ins Leben gerufen und wird komplett ehrenamtlich geführt (unter verschiedenen Leitungen). Der komplette Erlös bzw. die Spendeneinnahmen für Kaffee & Kuchen gehen an den Helferverein Juliusspital e. V.. und kommen somit zu 100 % den Bewohnern des Juliusspitals, den Gästen der Seniorentagespflege sowie den Mietern des Betreuten Wohnens zugute.  So kamen über 28 Jahre schon einige schöne Anschaffungen für das Juliusspital zusammen.

Aus dem Erlös der letzten Saison konnte das Team vom Erzählcafé im Oktober eine Spende von 600 Euro an Andrea Ziska, Vorsitzende des Juliusspital Helfervereins übergeben. Auch mit diesem Geld wird Gutes für die Bewohner getan. Besonders lobenswert ist, dass die Suche nach einer erzählbereiten Person, Moderation und Bewirtung der Gäste komplett durch das Team Ehrenamtlicher geleistet wird.

„Dafür sind wir sehr dankbar. So eine Einrichtung über so viele Jahre zu erhalten, wäre anders nicht machbar und funktioniert nur mit Ehrenamtlichen. Vielen Dank allen, die über die Jahre zum Erhalt des Erzählcafés beigetragen haben und heute noch beitragen“, sagt Karina Dietz, Leiterin Haus St. Michael.

Diese Saison startete mit einem besonderen Termin: Es handelte sich sage und schreibe um das 150. Erzählcafé unter dem Dachverband des Juliusspitals. Am 09.12.1998 fand die erste Ausgabe im Juliuszimmer des Juliusspitales statt, der maximal 50 Teilnehmer fassen konnte. Als 2002 der größere Speise- und Veranstaltungssaal - im damals neu geschaffenen Betreuten Wohnen zur Verfügung stand - zog man dorthin um.

Seit diesem Jahr findet das Erzählcafé im Martin-Pfeuffer-Saal im renovierten ehemaligen Jugendhaus statt. „Dort können wir Bewohner und Gäste von außen, ohne Platzprobleme, unterbringen. Die Veranstaltung passt perfekt zu unserem ‚offenen Konzept‘“, sagt Dietz. Ziel ist es, möglichst oft Heimbewohner und Mieter auch mit Menschen von „außen“ zusammenbringen. Das Betreute Wohnen verstehe sich nicht als geschlossene Institution, sondern als sozialer Knotenpunkt. „Das offene Begegnungskonzept ermöglicht ein natürliches, von gegenseitigem Austausch geprägtes Miteinander von Heimbewohnern, Mietern und Öffentlichkeit.“

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